Erst in fünf Jahren sei mit einem Sinken der Arbeitslosenzahlen zu rechnen, so Buchinger. Der wichtigste Partner in dieser Krise wären die Gemeinden. Diese müsste man mit Geld ausstatten, weil die von den Gemeinden initiierten kleinen Projekte eher der regionalen Wirtschaft zugutekämen, so der AMS-Vorstand. Bei Großaufträgen im europäischen Wirtschaftsraum habe man hingegen keinen Einfluss darauf, wer den Auftrag bekomme.
Investitionen innerhalb der Gemeinden
Nützliche Konjunkturprogramme wären nach Ansicht Buchingers Investitionen in die soziale und materielle Infrastruktur der Gemeinden. Auch Beschäftigungsprogramme über die Kommunen wären notwendig, um insbesondere arbeitslose Jugendliche vorübergehend bei Gemeinden zu beschäftigen. "Selbstverständlich muss man die Gemeinden dafür finanziell ausstatten. Das geht auch über die Arbeitsmarktförderung", so Buchinger.
Hoffnung trotz Krisenstimmung
Aber trotz dieser düsteren Zahlen gibt es auch Hoffnung für Jobsuchende: Laut AMS-Chef Johannes Kopf will immer noch jeder sechste österreichische Betrieb, das sind 16 Prozent der Unternehmen, heuer im ersten Halbjahr Personal einstellen. (Details dazu siehe Infobox!)
Symbolfoto
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