Johann Raunikar, Sprecher der BIGAS (Bürgerinitiative gegen Abfallschweinerei), warnt die Gemeinden vor allem vor einem unkalkulierbaren wirtschaftlichen Risiko, das der Bau der Anlage zur Folge hätte: "Wenn dieses Projekt schief geht, was angesichts der mangelnden Müllmengen in der Region alles andere als unwahrscheinlich ist, werden einmal mehr die öffentliche Hand und damit auch die Gemeinden für den entstandenen Schaden aufkommen müssen." Doch auch wenn die Anlage wirtschaftlich zufriedenstellend betrieben werden sollte, befürchtet die BIGAS aufgrund des damit einhergehenden Imageproblems einen wirtschaftlichen Schaden für den südburgenländischen Tourismus.
"Mülltourismus" befürchtet
Die Umweltorganisation Greenpeace (im Bild bei einer Protestaktion in Eisenstadt) nahm die Demonstration zum Anlass, um auf den drohenden Mülltourismus hinzuweisen: "Die Begas hat uns in Folge unserer Aktion vom vergangenen Donnerstag inzwischen zwar zugesichert, mit einer österreichischen Müllfirma zusammenzuarbeiten, doch leider noch immer nicht garantiert, auch tatsächlich nur lokale Abfälle zu verbrennen", berichtet Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster. Deshalb fordert Greenpeace auch die burgenländischen Bürgermeister auf, sich klar vom zu erwartenden Mülltourismus im Burgenland zu distanzieren.
Symbolfoto
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