Die neuartige Technik soll auf der Internen Abteilung des Landeskrankenhauses Oberpullendorf vor allem bei chronischen Darmerkrankungen, Erkrankungen der Speiseröhre sowie zur Früherkennung von Dickdarmkrebs künftig zum Einsatz kommen. Dank eines eingebauten Mikroskops können durch die technische Neuerung nun bereits während der Endoskopie kleinste Zellen untersucht werden.
Biopsien können so, gezielter als bisher, für die histologische Untersuchung entnommen werden. Andererseits können auch endomikroskopische Bilder alleine, ohne die konkrete Gewebsentnahme, mit hoher Genauigkeit beurteilt werden.
Verbesserte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
„Mit dieser medizinischen Novität wird die zielorientierte und dynamische Entwicklung des Landeskrankenhauses Oberpullendorf, das bis dato zu einem Magnet für Spezialleistungen geworden ist, einmal mehr höchst erfolgreich prolongiert. Diese neue Methode wird eine weitere Beschleunigung des Diagnose- und Therapieprozesses und damit eine nachhaltige Verbesserung für die Patientinnen und Patienten mit sich bringen“, so Gesundheitslandesrat Dr. Peter Rezar.
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