Dort wurde vor etwa zwei Monaten die SOKO "Neffentrick" ins Leben gerufen. Ein Kärntner Kriminalist: "Es gibt aber auch wesentlich mehr Fälle zu bearbeiten." Und die Aufklärung ist nicht einfach. Die Täter in Salzburg wie auch in Kärnten stammen nämlich mit größter Wahrscheinlichkeit aus dem Ausland. "Da sind die Recherchen kompliziert und langwierig", sagt der Beamte.
Drei verschiedene "Neffen" unterwegs
Sind in Salzburg mehrere Tätergruppen unterwegs, dürfte es sich in unserem Bundesland um maximal drei verschiedene Männer handeln. Vor allem einer davon ist ziemlich markant. Deswegen konzentriert sich die Aufklärungsarbeit auch auf ihn. Oberst Christian Martinz: "Wir haben gute Spuren und Informationen. Wir sind dem Mann bereits ziemlich nahe."
Opfer sind ältere Menschen
Meistens sind es ältere Männer, die von den Gaunern angesprochen werden. Der Fahnder: "Meist auf der Straße. Die Täter behaupten meist, sie wären der Neffe oder ein ehemaliger Arbeitskollege. Psychologisch sind sie recht geschickt, sodass sie die alten Leute verunsichern und auf jeden Fall zu Beute kommen." Zuletzt hat der "Neffe" in Osttirol 280 Euro von einem Ehepaar erbeutet.
Ob die Täter, die in Kärnten unterwegs sind, zur Salzburger Bande gehören, ist fraglich. Oberst Martinz: "Wir denken eher nicht. Die Vorgehensweisen und Beschreibungen sind nämlich nicht ganz gleich."
Symbolbild
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