Wenn das BZÖ wieder die Nummer eins in Kärnten werde, dann werde ein Kärntner Jugendstartgeld eingeführt, erklärte Scheuch: "Wir wollen den jungen Menschen mehr Eigenständigkeit und mehr Unabhängigkeit ermöglichen und daher allen zwischen dem 16. und dem 18. Lebensjahr 1.000 Euro geben."
Geld für mehr Eigenständigkeit
Mit diesem Geld soll es den Jugendlichen ermöglicht werden, etwa den Führerschein, die Lehrabschlussprüfungen, die erste Wohnung oder ein eigenes Auto zu finanzieren. "Wir wollen damit signalisieren, dass uns die jungen Menschen im Land etwas wert sind."
Geld soll aus Zukunfsfonds kommen
Das Jugendstartgeld, das aus dem Zukunftsfonds finanziert werden soll, sollen alle Jugendlichen, die ihren Wohnsitz in Kärnten haben, vom Land erhalten. "Mit diesem Geld wird auch die regionale Wirtschaft angekurbelt, da die Jugendlichen dieses Geld auch vor Ort ausgeben", sagte Scheuch.
ÖVP: "Keine Almosen verteilen"
Mit scharfer Kritik reagierte die Kärntner ÖVP auf Scheuchs Vorstoß. Geschäftsführer Achill Rumpold bezeichnete die Jugendstartgeld-Idee des BZÖ als "billigen Werbe-Abklatsch. Scheuch soll nicht Almosen verteilen. Statt einer platten Verteilungsaktion, muss dieses Geld in die Absicherung von Arbeitsplätzen und in die Schaffung von leistbaren Wohnungen fließen", so Rumpold.
Symbolbild
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