Finger abgerissen

Zwei Schwerverletzte nach Silvesterknallerei

Kärnten
01.01.2009 11:43
Zwei Schwerverletzte hat die Silvesterknallerei in der Nacht auf Donnerstag in Kärnten gefordert. Einem 20-Jährigen wurden zwei Finger teilweise abgerissen, ein 22-Jähriger erlitt schwere Verbrennungen an den Händen. In Klagenfurt geriet das Dach eines Wohnhauses durch eine Rakete in Brand - dieser konnte aber rasch gelöscht werden.

In Seeboden im Bezirk Spittal/Drau versuchte ein 20-Jähriger gegen 0.30 Uhr, einen Böller zu entzünden. Er hielt den Feuerwerkskörper direkt über eine Feuerfontäne, worauf der Böller in seinen Händen explodierte. Dem Burschen wurden dabei einige Glieder von Ringfinger und kleinem Finger weggerissen, er wurde ins Krankenhaus Spittal gebracht.

Rakete während Detonation gehalten...
Ebenfalls im Bezirk Spittal, in Gmünd, erlitt ein 22-jähriger Elektriker schwere Verbrennungen und Verletzungen an der linken Hand. Er wollte eine Rakete, die in einem Schneewall steckte, wieder aufstellen. Sie war nach dem Anzünden umgefallen und detonierte, als er sie gerade in der Hand hielt. Der Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Silvesterrakete verursacht Dachbrand
In Klagenfurt fiel eine Silvesterrakete auf ein Hausdach und setzte eine Lichtkuppel aus Kunststoff in Brand. Durch das Feuer und die Löscharbeiten wurde das Stiegenhaus stark verschmutzt, Personen kamen aber nicht zu Schaden.

Feuer vor Wohnhaus
Gebrannt hat es auch vor dem Wohnhaus eines 72-jährigen Mannes in Möllbrücke: Unbekannten hatten einen Stein auf eine Laterne geworfen, die vor dem Haus aufgestellt war. Die Laterne zerbrach und die Kerze setzte die hölzerne Hauseingangstüre in Brand. Tür und Vorraum wurden beschädigt, der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 7.000 Euro.

Symbolbild

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