Mobbing, Verhöre, ...

Pflegepersonal im LKH probt den Aufstand

Kärnten
09.12.2008 17:24
In der wohl sensibelsten Abteilung des LKH Klagenfurt, der Intensivstation, proben derzeit Teile des Pflegepersonals den Aufstand! Die Vorwürfe: Mobbing, Verhöre, geringer Personalstand und sogar ein "Mittagessen-Verbot". Seitens der LKH-Pflegedirektion werden Missstände dieser Art allerdings dementiert.

Die Vorwürfe, die seitens des 130-Personen-Teams der Intensivstation erhoben werden, sind massiv: "Jeder ist am Rande der Belastbarkeit und schleppt Freizeitkontingente bis zu zwei Jahresurlauben mit", lautet ein Kritikpunkt. 

Mobbing, Einzelverhöre, ...
Es kommt aber noch dicker: "Generalmobbing, Kriminalisierung, Einzelverhöre und die Unmöglichkeit, ein Essen zu sich zu nehmen, machen die Kollegen fertig. Einige hoch qualifizierte Mitarbeiter haben das Haus bereits verlassen." 

Pflegedirektor dementiert
Pflegedirektor Siegfried Ruppnig wird als "abgehoben" kritisiert. Ruppnig: "Der Personalstand ist ausreichend, wir unterliegen ja gesetzlichen Qualitätsvorgaben. Es ist für mich nicht erklärbar, weshalb dieses Team solche unberechtigten Vorwürfe erhebt."

von Fritz Kimeswenger/Kärntner Krone
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