Giftige Substanz

Angriffe auf Frauen mit K.o.-Tropfen häufen sich

Kärnten
28.11.2008 09:28
In Klagenfurt häufen sich Angriffe auf junge Frauen mit K.o.-Tropfen: In den vergangenen Wochen haben drei Opfer angezeigt, durch Zusätze in ihren Getränken außer Gefecht gesetzt worden zu sein. Und die Polizei glaubt, dass die Dunkelziffer noch höher sein könnte. Alle bisher bekannten Fälle haben sich im selben Lokal ereignet.

Gamma-Hydroxynbuttersäure (GHB), Strychnin, ja, sogar Nagellackentferner: Bis zu 30 Substanzen können in den K.-o.-Tropfen enthalten sein. Ihre Wirkung: Die Opfer können ihr Bewusstsein verlieren, wachen oft erst nach Stunden wieder auf und können sich dann an nichts mehr erinnern. 

Wirkung kann zum Tod führen
Drei junge Frauen haben solche Symptome gezeigt, nachdem sie dasselbe Lokal besucht hatten. Oberarzt Thankmar Brunner von der Psychiatrie im LKH Klagenfurt: "Im schlimmsten Fall können die Nebenwirkungen sogar zum Tod führen." 

Hohe Dunkelziffer
Karl Schnitzer, Chef der Suchtgiftgruppe der Polizei Klagenfurt: "Die Dunkelziffer ist recht hoch. Die Zahl der Fälle steigt merkbar an. Das Motiv kann eine geplante sexuelle Belästigung sein; oder der Täter sieht gern zu, wenn jemand ohnmächtig wird." Schnitzer rät: "Nie seinen Drink allein lassen! Und sollte sich am Geschmack etwas ändern, sofort weg damit!"

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