Tod und Religion

Arnulf Rainer zeigt seine Arbeiten in Klagenfurt

Kärnten
27.11.2008 14:24
Das Museum Moderner Kunst Kärnten in Klagenfurt zeigt eine Retrospektive der Arbeit Arnulf Rainers. Die Ausstellung, die ab Freitag, zu sehen ist, umfasst rund 100 Werke. Anlass ist der 80. Geburtstag des Malers im kommenden Jahr. Museumsdirektorin Andrea Madesta hat die Schau in Zusammenarbeit mit dem Essl Museum Klosterneuburg auf die Beine gestellt.

Zu sehen sind zahlreiche Frühwerke des oft als "Enfant terrible" der heimischen Kunstgeschichte titulierten Rainer, unter ihnen surreal figurative Zeichnungen, die 1947 entstanden sind. Es folgen Rainers "Zentralisationen", die er 1951 im Klagenfurter Künstlerhaus ausgestellt hat. Nicht fehlen dürfen natürlich seine Übermalungen, mit denen er in den fünfziger Jahren begonnen hat.

Themen: Tod und Religion
Die Totenmasken aus den Siebzigern werden gezeigt, ebenso seine Kreuzbilder und Fingerschmierereien. In der Ausstellung, die bis 15. Februar zu sehen ist, ist die ständige Auseinandersetzung des Künstlers mit den Themen Tod und Religion sehr gut nachvollziehbar.

Zusätzlich: Installation von Pepo Pichler
Parallel dazu gibt es in der Burgkapelle eine Installation von Pepo Pichler zu sehen. "Jacob's Nightmare" ist eine Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Gewalt. Inspirieren ließ sich der Kärntner durch zwei Geschichten aus dem Alten Testament. Das ist zum einen der Brudermord Kains an Abel, andererseits die Geschichte von der Jakobsleiter. Pichler verwandelt die gesamte Kapelle in einen Alptraum, Symbole der Erkenntnis werden zu Mordinstrumenten wie Handgranaten und Maschinengewehre.

Mehr Infos zur Ausstellung gibt´s in der Infobox rechts!

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