Kampl wurde von der fünfköpfigen Jury, der auch der Vorjahressieger Claus Prokop angehörte, aus 46 Einsendungen ausgewählt. Man wollte eine Erweiterung des Begriffs Malerei und grenzüberschreitende Arbeiten forcieren, erklärte Jurorin Ulli Sturm. Diese Voraussetzungen erfülle die Künstlerin durch Installationen und ihre eigene Technik der Samtmalerei, heißt es in der Entscheidung der Jury. Eine umfassende Sicht auf das künstlerische Werk der Klagenfurterin, die in Wien lebt, wird von 22. Jänner bis 7. Februar in einer Ausstellung im Künstlerhaus geboten.
Lebenslauf der Künstlerin
Kampl, 1964 in Klagenfurt geboren, studierte an der Universität für Angewandte Kunst in Wien bei Maria Lassnig. Auslandsstipendien führten sie nach New York, Paris und Guadalajara in Mexiko sowie nach Brasilien und Indien. Nach Indien führt sie auch ihr nächstes Projekt im Frühjahr nächsten Jahres, wo sie zur Biennale in Delhi eingeladen ist.
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