Dealer geschnappt

Wieder Schwarzafrikaner in Klagenfurt verhaftet

Kärnten
24.11.2008 18:32
Nachdem vier schwarzafrikanische Asylwerber der Polizei in Klagenfurt in die Falle gegangen waren, wurde nun erneut ein Asylwerber verhaftet. Der 32-Jährige, für den die Unschuldsvermutung gilt, soll mit großen Mengen Heroin und Kokain gehandelt haben. "Es sind mindestens 50 Personen, die mit Drogen dealen", sagt Werner Pissnigg, Chef der Suchtgiftgruppe des Kiminalamtes.

Die Dealer sind in kleineren Gruppen gut durchorganisiert und operieren meist vom Klagenfurter Stadtteil St. Ruprecht aus. Dort wurde auch ein gefährliches Kokain-Heroin-Gemisch hergestellt. Pissnigg: "Derzeit läuft ein Verfahren gegen einen Schwarzafrikaner." Nach dem Konsum des "Snowball-Mix" waren sechs Personen ins Koma gefallen, ein Feldkirchner starb an der tödlichen Mischung. 

Drogenhandel floriert
Seit Oktober 2007 wurden 60 Asylwerber angezeigt, der Drogenhandel floriert aber nach wie vor. Pissnigg: "Zwei Drittel der schwarzafrikanischen Asylwerber sind im Drogenhandel tätig." Ein Umstand, unter dem viele Schwarzafrikaner, die nichts mit Drogengeschäften zu tun haben, oft leiden müssen.

von Thomas Leitner, Kärntner Krone

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