Sparen untertags
Alleine schon was Essen und Trinken angeht, lässt sich jede Menge einsparen, wenn du nach dem Selbstversorger-Prinzip vorgehst. Egal ob du berufstätig oder zu Hause bist: Versuche möglichst, dich von selbst gekochten Speisen zu ernähren. Denn jeder Gang in ein Lokal, zu einem Pizzadienst, Fast-Food-Restaurant oder auch in die Werkskantine kostet dich unmäßig viel Geld. Erkundige dich bei letzterer, ob du Mitarbeitervergünstigungen bekommst und rechne diesen Wert gegen die Kosten eines selbst gekochten Menüs auf. Meist ist es besser, wenn du zu Hause mit günstigen Zutaten etwas für mehrere Mahlzeiten vorkochst, bzw. dir deine Jausenbrote bereits daheim vorbereitest. Genauso lecker, nur viel günstiger. Außerdem weißt du dann genau, was drin steckt und hast mehr Kontrolle über dein Essen. Auch für Getränke gilt: Je mehr du dir selbst mitnimmst, desto günstiger. Eine kleine Kaffeemaschine bzw. ein Wasserkocher rentiert sich sehr schnell, genauso wie dein persönliches Arsenal an 2-Liter-Getränke-Flaschen, mit denen du günstiger dran bist, als in der Kantine.
Sparen im Haushalt
Wiederverwendung ist hier das Schlagwort. Du solltest versuchen, möglichst viele Dinge zu recyclen, statt einfach wegzuwerfen. Ein einfaches Beispiel ist das Thema Geschenkpapier. Statt teuer neues Papier zu kaufen, kannst du altes Papier wiederverwenden oder Zeitungspapier nehmen. Dasselbe gilt für Schleifen und Bänder. Im Bereich Papier lässt sich auch beim Druckerpapier einiges sparen, wenn du einseitig bedruckte Seiten einfach als "Schmierpapier" wieder verwendest. Weiters kannst du alte Plastikbehälter von Eiscreme, Kaffee oder Ähnlichem wieder als Aufbewahrungsbox verwenden, statt teure Boxen extra zu kaufen. Auch leere Filzstifte müssen nicht gleich weggeworfen werden: Einfach den Stift am hinteren Ende öffnen, ein paar Tropfen Wasser hineinträufeln, und schon funktioniert der Stift wieder. Sogar alte Zahnbürsten sind wunderbar weiterzuverwenden: als Putzgerät für Abflüsse oder kleine Teile bzw. Fugen im Badezimmer.
Sparen in der Küche
Beim Kochen ist noch einiges an Einsparmöglichkeiten drin, ein sorgsamer Umgang mit den Zutaten macht es möglich. Brauchst du beispielsweise ein bisschen Zitronensaft, dann reicht es, wenn du die Zitrone mit einem Messer einstichst, und durch den entstandenen Schlitz ausdrückst. Der ungebrauchte Rest der Zitrone vertrocknet dadurch nicht so schnell. Ebenso kannst du mit Schlagobers effizient kochen, indem du den nicht benötigten Teil in eine Eiswürfelbox einfüllst und einfrierst. Du hast dann immer ein Würfelchen Obers frisch aus der Tiefkühltruhe und kommst mit einem Becher sehr lange aus. Und auch beim Abwasch im Geschirrspüler lässt sich einiges sparen: Hast du nur wenig verschmutztes Geschirr, dann schneide ein Geschirrspültab in der Mitte durch - so kommst du länger mit einer Packung aus. Derselbe Trick funktioniert auch für Seife oder Shampoo: Einfach rund ein Drittel Wasser beimengen, und du kommst länger damit durch.
Sparen beim Sparen
Natürlich ist es auch wichtig, dass dein Geld selbst so effektiv wie möglich arbeitet. Du solltest daher einerseits darauf achten, möglichst gute Sparkonditionen zu verhandeln, andererseits dir Geld zurückholen, wo es nur geht. Das wichtigste Beispiel hierfür ist die Arbeitnehmerveranlagung, die dir viel Geld zurückbringen kann. Es zahlt sich aus, das ganze Jahr über Belege zu sammeln, vielleicht erstattet dir der Staat einen Teil deiner Ausgaben zurück. Auch solltest du regelmäßig deine Verträge auf Einsparungspotenzial überprüfen: Handy, Versicherungen, Internet - hier sind oft große Einsparungen möglich. Weiters ist es wichtig, dass du dein Konto mitsamt allen Zahlungen gut im Griff hast. Du solltest, wenn möglich, Zahlungen elektronisch erledigen, da dies günstiger ist, als Zahlscheine zu begleichen. Auch ist es günstiger, wenn du Verträge einmal pro Jahr bezahlst - Versicherungen sind ein klassisches Beispiel hierfür, da du dann keine Spesen für unterjährige Zahlweise begleichen musst.
Sparen unterwegs
Auch beim Thema Verkehr lässt sich einiges sparen. Wenn du öffentlich unterwegs bist, leiste dir eine Jahreskarte deines Verkehrsverbundes, denn da bist du oft günstiger dran, als wenn du Einzelfahrscheine beziehst. Zudem kannst du die Fahrkarten bis zu 80 Prozent in deiner Arbeitnehmerveranlagung anführen und dir so Geld vom Staat zurückholen. Noch billiger kommt der Umstieg aufs Fahrrad bzw. die Erledigung von Wegen zu Fuß. Für kurze Wege solltest du auf die Zuhilfenahme von Verkehrsmitteln verzichten. Wenn du dein Auto brauchst, achte auf eine treibstoffsparende Fahrweise. Vermeide starke Beschleunigungen, besonders im kalten Zustand. Auch solltest du früh hinauf- und spät hinunterschalten. Das Abschalten des Motors rentiert sich auch schon bei kurzen Stehzeiten. Zusätzlich bringt der Verzicht auf Klimaanlage eine Treibstoffersparnis. Sehr sparsam ist die Bildung von Fahrgemeinschaften, da ihr euch hier die Spritkosten teilen könnt.
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