Wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs ermittelt das Kriminalreferat in Klagenfurt: Eine Rezeptionistin soll zwischen 2004 und März 2008 ihren Arbeitgeber um 57.200 Euro betrogen haben. Mit dem vielen Geld kaufte sie Kleidung und gab es in Lokalen aus. Als Motiv gab die 32-Jährige - für sie gilt die Unschuldsvermutung - an, sie wäre schlecht bezahlt und behandelt worden.
Geschickt manipuliert
"Sie hat bei Gästen bar kassiert, aber für die Buchhaltung vermerkt, man müsse eine Rechnung schicken. Diese und die Mahnungen hat sie verschwinden lassen. Manchmal hat sie den Tagesbericht, den die Chefin kontrolliert hat, manipuliert", so Kriminalermittler Walter Ofner. Erst als die Buchhaltung über Computer lief, flogen die Umgereimtheiten auf.
von Christina Kogler/Kärntner Krone und kaerntnerkrone.at
Symbolfoto
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