1:1 wie im Film
Regisseur mordete nach eigener Drehbuchvorlage
Laut dem "The Toronto Star" nahm die Polizei den Filmproduzenten Mark Andrew Twitchell (Foto) am Montag unter Mordverdacht fest. Das mutmaßliche Opfer, ein 38 Jahre alter Pipeline-Arbeiter, ist seit dem 10. Oktober verschwunden.
Aber auch ohne die Leiche gebe es viele Hinweise auf die Tat, sagte Polizeiinspektor Mark Anstey. "Es war eindeutig geplant. Er hat viele Überlegungen, viel Arbeit in die Sache gesteckt." Den Ermittlungen zufolge hatte sich das Opfer über eine Kontaktanzeige im Internet vermeintlich mit einer Frau in einer Garage verabredet. Tatsächlich war die Garage jedoch Twitchells Filmstudio.
Der Regisseur soll - wie im Film - das Opfer gezwungen haben, ihm die Passwörter für seinen Internetzugang zu geben. Freunde des Verschwundenen erhielten später eine Email, derzufolge er mit einer Frau in einen langen Tropenurlaub gefahren sei. Selbst die bizarre Maske, die der Mörder in "House Of Cards" trägt, setzte er sich auf. Die Polizei beschlagnahmte das Teil später in seiner Wohnung. Wie der Täter die Leiche "entsorgt", ist im Film offenbar nicht zu sehen.
Vorliebe für Serienkiller-Kultserie
Twitchell, Vater von zwei Kindern, ist laut Polizei ein begeisterter Anhänger der Fernsehserie "Dexter", in der es um einen Serienmörder geht. Der Filmemacher schlug sich mit unabhängigen Produktionen durch und arbeitete an einer Neuauflage von "Star Wars".
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