So, 19. August 2018

Nach Schlaganfall

12.09.2008 16:00

Kim Jong Il langfristig beeinträchtigt

Nach einem Schlaganfall soll die Regierungsfähigkeit von Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il laut einem Zeitungsbericht langfristig beeinträchtigt sein. Der 66-jährige Präsident leide in unregelmäßigen Abständen unter Krämpfen, zitierte eine südkoreanische Zeitung am Freitag einen hochrangigen chinesischen Regierungsvertreter, der Kim kürzlich besucht habe.

Kim konnte wegen der Beschwerden nicht bei der Parade anlässlich des 60. Jahrestags der Gründung Nordkoreas auftreten, die am Dienstag in Pjöngjang stattfand.

Die chinesischen Behörden vermuten dem Bericht zufolge, dass Kims Zustand sich nach der durchgeführten OP drastisch verschlechtern werde. Der Staatschef müsse sich daher schonen und seine Aktivitäten einschränken. Kims geistige und sprachliche Fähigkeiten waren nach Angaben des chinesischen Regierungsvertreters nicht eingeschränkt, berichtete die Zeitung "Chosun Ilbo". Der Schlaganfall werde seine Regierungsfähigkeit jedoch langfristig beeinträchtigen.

Mitte der Woche waren südkoreanische und US-Geheimdienstinformationen bekanntgeworden, wonach Kim einen Schlaganfall erlitten hatte. Nordkorea wies Spekulationen über eine Erkrankung des Staatschefs jedoch zurück.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.