Jagd auf "Künstler"

Bürgermeister will “Sprayer” in Lienz schnappen

Kärnten
09.07.2008 22:21
In Lienz sind die "Schmierer" daheim. Seit Jahresanfang hält eine Bande die Polizei auf Trab - der Schaden geht in die Tausende. Jetzt setzt Bürgermeister Johannes Hibler ein "Kopfgeld" von 2.000 Euro aus.
"Die Schäden, die Sprayer an privatem und öffentlichem Eigentum verursachen, sind erschreckend", klagt Bürgermeister Johannes Hibler. "Beim letzten Coup in der Nacht auf Mittwoch wurde in der Remise eine alte Dampflok beschmiert."

Bereits 20 Sprühaktionen
Der stellvertretende Polizeikommandant Oskar Monitzer weiß, dass es seit Anfang des Jahres bereits 20 Sprühaktionen gegeben hat: "Es gibt Künstler und Vandalen darunter." 

Graffitis auf Radarkästen
Bisher war die Stadt kulant: "Nach der letzten Aktion haben wir die Graffitis von den Radarkästen nicht entfernt, weil sie noch irgendwie eine künstlerische Aussage hatten. Aber diese Schmierer will ich fassen!" 

Drei Täter?
Hibler setzt nun ein Kopfgeld aus: "Wir rechnen mit drei Tätern. Es gibt 2.000 Euro für Tipps, die zur Ergreifung führen. Das ist ein netter Anreiz gerade für dieses Alter." Hinweise unter 04852/600-210. Sie werden natürlich vertraulich behandelt.

Von Serina Babka/Kärntner Krone
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