Bereits im November vergangenen Jahres stießen Biologen per Zufall auf ein Nest der Reptilien - krone.at berichtete. Allerdings war bis zuletzt unsicher, ob die kleinen Tuataras auch tatsächlich schlüpfen würden.
Vom Menschen beinahe ausgerottet
Die Tuatara-Reptilien leben seit mehr als 225 Millionen Jahren auf der Erde, im 18. Jahrhundert wurden sie allerdings durch den Menschen beinahe ausgerottet. Daher wurde in Neuseeland eine eigene Tuatara-Forschungsstation eingerichtet, in der die Reptilien gezüchtet und untersucht werden. Ab 2005 wurden die ersten Tiere wieder ausgesiedelt. Der jetzt geschlüpfte Nachwuchs nährt die Hoffnung der Forscher, dass sich die Reptilien wieder einen Platz in der Wildbahn erkämpfen können.
"Wir haben auf diesen Nachwuchs mit Hochspannung gewartet und sind nun extrem verzückt", meinte ein Wissenschaftler. "Es gibt endlich wieder Hoffnung auf eine überlebensfähige Tuatara-Population in der freien Wildbahn, damit haben wir einen großen Schritt vorwärts gemacht."
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.