Meilinger lebt mit ihren Kindern Jack und Rachel (2) in einem Vorort von Chicago. Um die beiden im Auge behalten zu können, hat sie sich das „Babyfon“ angeschafft, das jetzt auf einem der beiden Kanäle Schwarz-Weiß-Bilder aus dem All zeigt.
Arbeitskollegen an der Schule, an der sie Naturkunde unterrichtet, hielten sie für verrückt, als sie erzählte, dass sie Signale aus dem Weltraum empfangen könne. Erst nachdem sie zum Beweis einen Videomitschnitt vorführte, glaubte das Kollegium ihr.
Shuttle-Signale nicht von der Atlantis
NASA-Sprecherin Brandi Dean bezweifelt, dass die Signale direkt vom Shuttle kommen. Die Live-Übertragung von der Atlantis ist auch über die Website der NASA abrufbar, vermutlich kommt das Signal von einem terrestrischen Sender in der Nähe. Die NASA räumt aber ein, dass die Geschichte interessant sei und nicht so oft vorkomme. Auch der Hersteller der Videoüberwachung hat keine Erklärung für das „spacige“ Programm.
Frau Meilinger und ihrem Ehemann ist das egal, sie können von den Atlantis-Bildern inzwischen sowieso nicht mehr genug bekommen und sitzen wann immer es möglich ist davor.