Laut den neuen Erkenntnissen der Forscher reichen schon zwei Prozent Fischöl im Futter, um die tierische Produktion des Klimagases entscheidend zu reduzieren. Das Fischöl wirke sich auf Bakterien im Pansen (einem Vormagen bei Wiederkäuern) aus, die das Methan produzierten.
Mehr als ein Drittel der weltweiten Methangas-Ausstöße werden nach Angaben der Forscher von diesen Bakterien gebildet, die in den Verdauungsorganen von Wiederkäuern wie Kühen, Schafen und Ziegen leben. Bisher versuchten Wissenschafter, mit Spezialfutter oder Impfstoffen gegen flatulente Kühe vorzugehen.
Etwa die Hälfte der Methangas-Emissionen der irischen Landwirtschaft stammen von Wiederkäuern. Im Kampf gegen das schädliche Gas wurde deshalb bereits erwogen, die Zahl der Tiere zu reduzieren. Dies sei nicht notwendig, wenn die Gase durch die Ernährung der Tiere verringert werden könnten, erklärte Lorraine Lillis von der Dubliner Universität.
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