Nach Angaben der Wissenschaftler nimmt der IQ umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu sich zu nehmen. Bei dauerhaften Konsumenten stellten sie fest, dass bestimmte Bereiche des Gehirns deutlich geschädigt werden und dieser Zustand über Jahre anhält. Darüber hinaus zeigten ihre Untersuchungen, dass Langzeit- Kiffer mehr Probleme haben, sich zu konzentrieren oder sich an etwas zu erinnern.
Insbesondere junge Menschen laufen der Studie zufolge Gefahr, zu dauerhaften Konsumenten zu werden, je früher sie in Kontakt mit der Droge kommen. Auch ihr IQ nahm deutlich ab. Das jugendliche Gehirn ist nach Angaben der Forscher nicht in der Lage, sich völlig von den Folgen zu erholen. Während des Wachstums mache das Gehirn von Jugendlichen entscheidende Veränderungen durch. Cannabis habe Effekte, die das Nervensystem nachhaltig schädigten.
Für ihre Studie untersuchten die Forscher über 1.000 Menschen, die Anfang der 1970er- Jahre in Neuseeland geboren worden waren. Meier und ihre Kollegen, die ihre Studie im US- Journal "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht haben, begleiteten die Teilnehmer der Untersuchung 38 Jahre lang.