Die Forscher hatten 50 Testpersonen im Durchschnittsalter von 60 Jahren in drei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe musste die tägliche Kalorienzufuhr um ein knappes Drittel (30 Prozent) reduzieren, d.h. "fasten".
Ungesättigte Fettsäuren bringen nichts
Die zweite Gruppe sollte bei gleichbleibender Kalorienzufuhr den Anteil ungesättigter Fettsäuren an der Nahrung um 20 Prozent erhöhen, etwa mit Olivenöl und Fisch. Die dritte Gruppe änderte die Ernährung nicht und diente als Kontrollgruppe. Nur die Probanden der Diät-Gruppe hatten nach drei Monaten ihr Erinnerungsvermögen verbessert - im Schnitt um knapp 20 Prozent.
Zwei positive Faktoren
Die Wissenschaftler vermuten nun, dass der positive Gedächtniseffekt beim "Hungern" auf zwei Faktoren zurückzuführen sei: Erstens sinkt nämlich während des Fastens der Insulinspiegel im Körper und zweitens verringert sich die Konzentration des an Entzündungsreaktionen beteiligten Proteins TNF-Alpha im Blut. Positiver - logischer - Nebeneffekt: Auch das Gewicht der Testpersonen hat sich merklich verringert.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.