Psychiater bestätigen, dass psychische Probleme wie Depressionen, durch die Corona-Krise deutlich zugenommen haben. Erste Fallzahlen der Kassenärztlichen Vereinigung deuten ebenfalls darauf hin. Und Experten warnen: Es kann noch viel schlimmer werden. Die Corona-bedingten Ursachen für psychische Probleme sind ganz unterschiedlich: Kurzarbeit, Kündigungen, Insolvenz, Beziehungsprobleme, Quarantäne, kein Kontakt zu Freunden oder der Familie. Alle können davon betroffen sein, sagen Psychiater und Psychotherapeuten: alle Altersgruppen, alle Schichten, Frauen und Männer. Aber vor allem junge Familien, Angehörige von Pflegebedürftigen oder Verstorbenen, Mitarbeiter von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie ältere Menschen erkranken psychisch besonders leicht. Dabei suchen etwa doppelt so viele Frauen wie Männer ärztliche Hilfe. Kann es sein, dass die Folgen der Maßnahmen viel schlimmer sind, als es das Virus je sein könnte?
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