Als im Jahr 1989 die „Berliner Mauer“ fiel, wurde das als Befreiung und Wiedervereinigung gefeiert. Im Deutschland des Jahres 2026 gibt es abermals eine politische Brandmauer, die zwar bröckelt, an der allerdings weiterhin beinahe unisono festgehalten wird. Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken in Berlin und möglicherweise die nächste Oberbürgermeisterin der deutschen Kapitale, steht mit ihrem Linksaußenprogramm für die angebliche Antithese zur AfD, somit allerdings auch für nicht minder billigen Populismus, sozialistische Sympathien für Enteignungen und eine wirre „Willkommenspolitik“ auch für antisemitischen Islamismus. Dafür wird sie sogar bereits in der Türkei, dem Heimatland ihrer Eltern, gefeiert! Während sich Berlin also 1989 vom kommunistischen Klassenkampf befreit hatte, wird dieser nun plötzlich wieder salonfähig, ohne dass konsequente Forderungen nach einer weiteren Brandmauer erhoben werden . .denn die martialischen „Mauer-Bauer“ sind am sinistren Augapfel scheinbar blind!(?)
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am Do, 24.9.2026
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