Österreich hat wieder einmal einen schlechten Ruf, und zwar bei den „Sitzenbleibern“. Im OECD-Schnitt beträgt diese Quote 11%. In der EU durchschnittlich 7%, Österreich verzeichnet eine Quote von 18%, in Brennpunktschulen sogar 36%, während Estland mit unter 5% als musterhaft gilt. Allein diese Zahlen zeigen auf, dass der hohe Migrationsanteil eine Hauptursache ist. Während die Migrationsquote in der EU bei 14,1% liegt, weist Österreich eine Quote von 28,2% auf, Estland nur ca. 14%. Leidtragende sind dabei viele Kinder – vor allem im städtischen Bereich –, da wegen des hohen Ausländer-Anteils mit mangelhaften Sprachkenntnissen das erforderliche Lernpensum oft nicht erreicht wird und die Klasse wiederholt werden muss. Teure Privatschulen, die eine wesentlich bessere Ausbildung bieten, können sich aber viele Familien nicht leisten, und das bedeutet für die Absolventen der öffentlichen Schulen eine sich dauernd verschlechternde Grundlage für den weiteren Lebensweg.
Christa Janeschitz, Jennersdorf
Erschienen am Do, 24.9.2026
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