Fackellauf
Keine anti-chinesischen Proteste im Oman
Das Nationale Olympische Komitee teilte mit, der omanische Sportminister Ali bin Massud al-Sunaidi habe die Flamme, die aus der tansanischen Stadt Daressalam eintraf, am frühen Morgen zusammen mit Dutzenden von Sportfunktionären am Flughafen von Maskat entgegengenommen. Der Fackellauf über 20 Kilometer, an dem 80 Sportler teilnahmen, war auf den frühen Abend gelegt worden, weil das Thermometer im Oman derzeit Tageshöchstwerte von etwa 39 Grad zeigt.
Mit Protesten gegen die chinesische Tibet- und Menschenrechtspolitik wie zuvor in London, Paris und San Francisco war im Oman nicht gerechnet worden. Dementsprechend war auch der Fackelzug nicht sehr streng bewacht. Der Oman war die neunte Station der olympischen Fackel, die am Dienstag nach Pakistan transportiert werden soll.
Angst vor Terroranschlägen in Pakistan
Dort haben die Behörden aus Angst vor Terroranschlägen islamischer Extremisten die Route des für Mittwoch in der Hauptstadt Islamabad geplanten Fackellaufs verlegt. Das Nationale Olympische Komitee von Pakistan teilte am Montag mit, der Lauf werde nicht wie geplant in der Innenstadt, sondern in einem geschlossenen Sportzentrum stattfinden. Ein massives Sicherheitsaufgebot werde die Veranstaltung schützen. In Pakistan kamen in den vergangenen Monaten Hunderte Menschen bei Anschlägen Taliban-naher Extremisten ums Leben.
Massive Proteste in London und Paris
Beim Fackellauf in London und Paris war es zu massiven Protesten gegen die chinesische Tibet-Politik gekommen, der anschließende Lauf in San Francisco wurde deutlich verkürzt.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.