Tibet-Krise
Peking nennt Toten-Zahlen “vollkommen falsch”
Die chinesische Polizei habe im Fall von fünf auf der Liste genannten Menschen ermittelt, dass einer noch lebe und die übrigen vier nicht existierten. Zu den übrigen 35, die auf der Liste lediglich mit ihren Wohnorten, aber nicht mit ihren Adressen genannt würden, konnte die Polizei demnach nichts Genaueres herausfinden.
Nach Angaben der tibetischen Exilregierung mit Sitz im indischen Dharamsala starben infolge der Unterdrückung der Proteste durch die chinesischen Behörden mindestens 150 Menschen. Die chinesische Regierung beansprucht dagegen für sich, zurückhaltend auf die Proteste reagiert zu haben.
Nach ihren Angaben töteten die Sicherheitskräfte niemanden. Die tibetischen Unruhestifter seien dagegen für den Tod von 20 Menschen verantwortlich. Die jeweiligen Angaben lassen sich wegen der von Peking auferlegten Beschränkungen für Reisen von Journalisten in die betreffenden Gebiete nur schwer überprüfen.
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