Gewalt in Simbabwe
Mugabe-Anhänger stürmen Farmen von Weißen
"Glücklicherweise" sei die Lage durch das Eingreifen der Polizei "unter Kontrolle" gebracht worden. Die Polizisten hätten die Besetzer vertrieben. Vor zwei Farmen im Ort Centenary kampierten jedoch noch immer einige Kriegsveteranen, fügte Olivier hinzu. In Simbabwe sind nur noch wenige Farmen im Besitz von Weißen, nachdem Mugabes radikale Anhänger im Jahr 2000 im Zuge einer Landreform die meisten von ihnen vertrieben hatten. Bei den Kriegsveteranen handelt es sich um Aktivisten des Unabhängigkeitskampfes gegen die britische Kolonialmacht in Rhodesien in den 70er Jahren.
Oberstes Gericht gibt Entscheidung zu Wahlen bekannt
Indessen will das Oberste Gericht Simbabwes am Montag bekanntgeben, ob es sich zu einer Entscheidung über die Veröffentlichung von Ergebnissen der Präsidentenwahl befugt sieht. Neun Tage nach dem Urnengang haben die Behörden des südafrikanischen Landes noch immer keine offizielle Auszählung des Urnengangs vorgelegt, was bei Beobachtern den Verdacht massiver Manipulationen nährt.
Die oppositionelle Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) versucht deshalb, die Veröffentlichung der Zahlen mit juristischen Mitteln zu erzwingen. Die simbabwische Wahlkommission machte bei einer fast vierstündigen Anhörung am Sonntag jedoch geltend, diese Frage falle nicht in die Zuständigkeit des Gerichts.
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