Tragödie in Kaserne

Deutsche Soldatin lässt ihr Baby im Spind sterben

Ausland
16.03.2008 12:20
Unbemerkt hat eine deutsche Bundeswehr-Sanitäterin in einer niedersächsischen Kaserne ein Baby zur Welt gebracht. Die Frau legte es in einen Kübel und sperrte es in ihren Spind. Das neugeborene Mädchen wurde dort einen Tag später tot entdeckt.

Gegen die 23-Jährige wird wegen Verdachts der Kindstötung ermittelt. Die Frau erklärte, sie habe eine Schwangerschaft vermutet, sei "dem aber nicht nachgegangen". Nachdem sie das Kind, das in die Toilette gefallen sei, geboren habe, habe sie zunächst ihre Blutungen gestillt. Dann habe sie einen Eimer besorgt und das Kind und die Nachgeburt hineingelegt, zugedeckt und einfach in den Spind gestellt. 

Erst am nächsten Tag erzählte die Frau ihrer Stubennachbarin von der Geburt, da war das kleine Mädchen aber schon tot. Nach ersten Erkenntnissen sei die Schwangerschaft im Umfeld der Frau nicht bemerkt worden.

Kronen Zeitung und krone.at

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
16.03.2008 12:20
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung