US-Fleischskandal
Größte Rückrufaktion von Rindfleisch in den USA
Weil die Rinder vor der Schlachtung im Februar 2006 nicht vollständig und ordnungsgemäß kontrolliert worden seien, werde das Fleisch als ungeeignet für den Verzehr eingestuft, erklärte Landwirtschaftsminister Ed Schafer. So gebe es Hinweise, dass Westland keine Tierärzte eingeschaltet habe, wenn Rinder nach ihrer Inspektion gehunfähig geworden seien. Damit sei gegen Gesundheitsbestimmungen verstoßen worden.
Verdeckt aufgenommene Videos der Tierschutzorganisation Humane Society of the United States (HSUS) zeigen außerdem, wie verkrüppelte und kranke Tiere mit Gabelstaplern zur Schlachtbank transportiert wurden. Arbeiter sollen zudem die Tiere getreten oder auf andere Weise misshandelt haben.
Das meiste Fleisch, für das der Rückruf gelte, sei vermutlich jedoch bereits verzehrt worden. Ein Gesundheitsrisiko bestehe wahrscheinlich nicht, sagte ein Sprecher der Behörde für Nahrungsmittelsicherheit.
Der Schlachtbetrieb des Unternehmens wurde bis auf Weiteres eingestellt. Gegen zwei ehemalige Angestellte wurden am Freitag Ermittlungen wegen Tierquälerei eingeleitet. Beide wurden entlassen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.