Kämpfe im Tschad
Frankreich griff bei Kämpfen gegen Rebellen ein
Die Staatssekretärin für Menschenrechte, Rama Yade, verwies auf das franko-tschadische Militärabkommen, das nur eine technische Zusammenarbeit und das Ausfliegen von Franzosen vorsieht. Nach Informationen von "La Croix" hat hingegen eine Eingreiftruppe, die schon vor einigen Wochen in den Tschad entsandt worden war, die Kämpfe gegen die Rebellen außerhalb von N'Djamena "koordiniert".
Spezialtruppen hätten außerdem bei der Verteidigung des Flughafens Stellungen der Rebellen beschossen. Der Flughafen war strategisch wichtig, weil von dort die Ausländer ausgeflogen wurden und die tschadischen Kampfhubschrauber starteten.
Frankreich hat dem Tschad nach Berichten mehrerer Medien außerdem 16 Tonnen Munition geliefert. Die Munition für tschadische Armeepanzer aus russischer Fabrikation soll demnach aus Libyen eingeflogen worden sein.
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