Santa Claus konnte schon letztes Jahr zur Weihnachtszeit im Windows-Live-Messenger angeschrieben werden. Damals lief alles glatt. Nachdem man ihn heuer Anfang Dezember wieder freigeschalten hatte, machte ein britisches Magazin in den letzten Tagen auf den übers Jahr anscheinend um ein Fäkalsprache-Update erweiterten Wortschatz des Microsoft-Weihnachtsmannes aufmerksam.
Auf eine Einladung zum Pizzaessen reagierte der Microsoft-Santa mit den Worten: "Du willst, dass ich was esse? Es macht Spaß, mit dir über Oralsex zu plaudern, aber ich würde lieber über etwas anderes sprechen." Im anschließendem Gespräch mit einem Journalisten verabschiedete sich Santa mit "You dirty bastard".
Das Magazin "The Register" betonte, dass der Microsoft-Santa einem nicht beim ersten "Hallo" eine Schimpfworttirade an die Birne knallt. Wenn man ihn aber mit ein paar Fragen zuviel drängt - Stichwort: Kinder - werde er recht schnell ausfällig.
Bei Microsoft konnte man sich Santas schmutzige Sprache nicht erklären. Der "Chatbot" dürfte eigentlich gar nicht über diesen erweiterten Wortschatz verfügen. Nachdem ein Reparaturversuch scheiterte, ließ man den Messenger-Kontakt santa[@]northpole.com wieder entfernen. Microsoft schließt ein Mitarbeiterverschulden aus.
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