Ausrangiertes Gleis

Verlorenes Schienenstück ließ Zug entgleisen

Ausland
25.07.2007 14:40
Die Unglücksursache für den gefährlichen Bahnunfall vom Dienstag in Gröbenzell bei München ist geklärt. Ein ausrangiertes Schienenstück auf den Gleisen ließ den fast 200 Stundenkilometer schnellen Intercity-Zug mit rund 300 Fahrgästen an Bord entgleisen. dem Unfall waren acht Personen verletzt worden, der Sachschaden wurde mit mehr als einer Million Euro angegeben.

Mehrere ausrangierte Schienenstücke waren neben den Gleisen gelagert worden und sollten gerade von einer Entsorgungsfirma für Alteisen abtransportiert werden. 

Dabei fiel dem 28 Jahre alten Fahrer eines Unimogs mit Geräteträger ein mehrere Meter langes Schienenstück auf die Gleise. Er versuchte noch, es zu entfernen, aber der Intercity 2298 kam bereits herangefahren.

Der Steuerwagen an der Spitze des Zuges entgleiste, als sich das Schienenstück unter dem Wagen verkantete. Die Bundespolizei hatte am Dienstag von einem „Riesenglück“ gesprochen, dass der Unfall relativ glimpflich abgelaufen sei.

 

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