Mit Waffe bedroht

Bande wollte Passwort von Gamer erpressen

Spiele
21.08.2007 11:58
Online-Rollenspieler leben gefährlich - zumindest in Brasilien. Dort haben vier Kleinkriminelle versucht, den erfolgreichsten Spieler des von Softnyx entwickelten Spiels "GunBound" zu erpressen. Mit vorgehaltener Waffe forderten sie das Passwort zu seinem Account, um es für 8.000 US-Dollar weiterzuverkaufen.

In einem Einkaufszentrum in Sao Paolo hatte sich der "GunBound"-Spieler, dessen Identität von der Polizei geheimgehalten wird, mit seinem Blind Date verabredet. Kennengelernt hatte er Tamires zuvor über Googles Social-Networking-Site Orkut. Doch Tamires erschien nicht, stattdessen ihr bewaffneter Freund, der den Online-Rollenspieler entführte.

Fünf Stunden lang versuchten der Kidnapper und seine drei Freunde im Alter von 19 bis 27 Jahren das Passwort des "GunBound"-Accounts aus dem Entführten herauszupressen. Für 8.000 US-Dollar wollten sie den Zugang zu dem weltweit derzeit erfolgreichsten Avatar des Spiels verkaufen. Doch trotz an die Schläfe gehaltener Waffe schwieg der Gamer eisern.

Zu guter Letzt gaben die Entführer auf und ließen ihre Geisel ziehen. Kurze Zeit später konnten die vier Kidnapper von der brasilianischen Polizei geschnappt werden.

 

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