Astrid Bjornebekk vom Karolinska Institut in Stockholm und ihre Kollegen haben dazu Ratten, die durch Genmanipulation depressives Verhalten zeigen, mit einer Kontrollgruppe gesunder Tiere verglichen. Dreißig Tage lange hatten die Nager die Möglichkeit sich mittels Laufräder zu bewegen oder nicht. Danach untersuchten die Forscher mittels eines so genannten Schwimm-Tests, die Auswirkungen der körperlichen Tätigkeit auf die Psyche der Tiere.
„Bei den depressiven Ratten, hatte das Lauftraining einen klar antidepressiven Effekt“, so Bjornebekk. Die Tiere zeigten beim Schwimmtest große Ausdauer, was sie im depressiven Zustand normalerweise nicht machen. Außerdem entdeckten die Wissenschafter, dass sich im Hippocampus, einer Gehirnregion die für die Gedächtniskonsolidierung wichtig ist, bei depressiven Ratten die Hirnzellen drastisch vermehrten.
Verschiedene andere Studien haben bereits belegt, dass sich bei körperlicher und geistiger Trägheit der Intelligenzquotient (IQ) beim Menschen schon innerhalb weniger Tage merklich verringern kann.
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