Millionen-Geschäft
Knut bringt Zoo & Firmen Millioneneinnahmen
Damit dürfte allein der Besucheransturm den Umsatz von zuletzt 12,2 Millionen Euro um rund 2,5 Millionen Euro nach oben treiben. Hinzu kommt der Verkauf von Merchandising-Produkten wie Knut- Postkarten, die „einen mittleren sechsstelligen Betrag“ bringen, wie Uhlig erklärte.
Aber die Knut-Maschinerie läuft noch besser: Noch wichtiger sind künftig die Einnahmen aus Lizenzrechten und Umsatzbeteiligungen an Knut-Produkten. So handelte Uhlich der deutschen Wirtschaftswoche zufolge erst vor wenigen Wochen mit dem amerikanischen Bestsellerautor Craig Hatkoff und dem Kinderbuchverlag Scholastie ein „äußerst attraktives Lizenzgeschäft“ für ein Buch über den Eisbären aus. Mit weiteren Knut-Interessenten aus Japan, Südkorea und den USA führt eine eigens ins Leben gerufene Management-Abteilung des Zoos bereits Gespräche.
Inzwischen erwägt der Zoo sogar die Gründung einer separaten Gesellschaft oder Stiftung, die sich ausschließlich um die Bären-Marke kümmert. Schon jetzt gibt es Knut-Klingeltöne und -Gedenkmünzen, Porzellan-Bären und eine Knut-Bankomatkarte. Plüschtier-Fabrikant Steiff kommt mit den Eisbär-Lieferungen kaum nach. Auch Haribo verkauft seit April einen „Knuddel-Knutsch“ getauften Schaumzuckerbären. Inzwischen produziert der Gummibär-Gigant eine Million Knuts am Tag.
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