Zu riskant
Trennung siamesischer Zwillinge in USA gestoppt
Die beiden dreijährigen rumänischen Mädchen Anastasia und Tatiana seien aber wohlauf, sagte der Chefarzt der Klinik US-Medienberichten zufolge. Die Ärzte hoffen nach Angaben des Fernsehsenders CNN, die Operation in etwa zwei Wochen fortsetzen zu können.
Nachdem ein Stück Knochen entfernt worden war, entdeckten die Mediziner den Angaben zufolge bei Anastasia eine Gehirnschwellung, die trotz Medikamenten nicht verschwand. Das Team aus 50 Neurochirurgen habe es deshalb für zu unsicher gehalten, in das Hirngewebe oder die umliegenden Venen zu schneiden, ohne die Gründe für die Komplikationen zu kennen, sagte der Chefarzt. Nähere Aufschlüsse werden nun von medizinischen Tests erwartet.
Die Trennung gilt als sehr riskant, da die Gehirne der beiden Kinder verbunden sind und sich einen Blutkreislauf teilen. Ohne Eingriff würden die Mädchen jedoch aller Voraussicht nach früh sterben, teilte die Klinik mit.
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.