Dem Tod entronnen
Alpinistin Kaltenbrunner von Lawine verschüttet
Kaltenbrunner hat das Basislager bereits verlassen und wird in den kommenden Tagen per Flugzeug über Pokara nach Kathmandu reisen, gab "Amical Alpin" bekannt, das Outdoor- und Expeditionsunternehmen von Ralf Dujmovits, Ehemann der Alpinistin.
Wann Gerlinde Kaltenbrunner in der nepalesischen Hauptstadt eintreffen wird, lasse sich nicht genau sagen, da die Flugpläne vom Wetter abhängen. Die Alpinistin wird anschließend nach Deutschland zurückkehren. Ob sie, wie ursprünglich vorgesehen, im Juni die Besteigung des K2 in Angriff nimmt, ist vorerst noch nicht entschieden.
Zwei Bergkameraden tot
Kaltenbrunner befand sich laut "Amical Alpin" im Lager II auf 6.650 Meter Höhe, als ihr Zelt sowie zwei weitere, in denen sich drei Spanier aufhielten, am Sonntag von einem Schneebrett erfasst wurden. Sie überlebte in ihrem Zelt in einer Luftblase, in der sie sich bewegen konnte. "Ich habe zu meinem Messer am Sitzgurt gegriffen, das Zelt aufgeschlitzt, langsam Schnee hereingeholt, bis ich gesehen habe, dass ich durch ein kleines Loch ins Freie kann", sagte die 36-Jährige. Gemeinsam mit dem überlebenden Spanier grub sie dessen zwei tote Landsleute Ricardo Valencia und Santiago Sagaste aus.
Symbolbild
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