Menschenopfer

Ägypter erstechen Freund, um an Schatz zu kommen

Ausland
25.04.2007 11:08
In der oberägyptischen Stadt Kena sollen drei Männer einen Freund als Menschenopfer getötet haben, um an einen Schatz zu kommen. Die Männer hätten zunächst gemeinsam mit ihrem Freund in dessen Haus nach einem "aus 21 Einzelstücken bestehenden antiken Schatz" gesucht, der dort nach Angaben eines "weisen Mannes" liegen sollte, wie die Polizei mitteilte.

Als dieser Mann erklärte, um den Schatz zu finden, benötigten sie das Blut des Hausbesitzers, opferten die Männer den Freund. Sie stachen so lange mit einem Messer auf ihn ein, bis er starb, und ließen ihn ausbluten. Seine Leiche wurde am vergangenen Donnerstag gefunden, der Fall wurde aber erst jetzt publik.

"Selbstmord" eines Verdächtigen
Einer der Verdächtigen starb später nach einem Verhör durch die Polizei. Die Polizei gab "Selbstmord" als Todesursache an. Doch die Justizbehörden in Kena gehen nach eigenen Angaben vom Dienstag inzwischen Vorwürfen seiner Familie nach, die erklärt hatte, der junge Mann sei auf der Polizeiwache mit Schlägen und Elektroschocks zu Tode gefoltert worden.

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