08.03.2007 13:26 |

Nur 1,60 Meter groß

Deutscher bleibt kopfüber in Gullyschacht stecken

Dass ein deutscher Gullyschacht etwa 1,50 Meter tief ist, zählt wohl nicht zum Allgemeinwissen. Das wurde nun einem 38-jährigen Deutschen aus Flensburg zum Verhängnis, der seinen Haustürschlüssel in einem solchen Schacht verloren hatte und bei der Suche danach im Gully steckengeblieben ist. Sein Problem: Der Mann ist selbst nur etwa 1,60 Meter groß.

Der 38-jährige Mann aus Flensburg wollte seinen Schlüssel wiederfinden und ist dazu kopfüber in den 1,50 Meter tiefen Schacht gekrochen. Herausgekommen ist er aus eigener Kraft nicht mehr, da er nur etwa zehn Zentimeter herausragte.

Der Mann musste eine halbe Stunde in dem feuchten Gefängnis ausharren, ehe ihn ein Passant entdeckte, der die Polizei rief. Der 17-jährige "Finder" hatten den Mann bei Eintreffen der Polizisten allerdings bereits selbst befreit, auch die verlorenen Schlüssel konnten geborgen werden.

Erst vor wenigen Wochen hatten in Berlin Polizisten mit vereinten Kräften einen Mann aus der gleichen Notlage gerettet. Dem 48-Jährigen war nachts der Autoschlüssel in einen Gully gefallen. Er war darauf bei der Suche so weit in den Kanalschacht abgerutscht, dass die Beamten nur mit Taschenlampen seine Schuhe erkennen konnten.

Symbolbild; Foto: Andi Schiel

Freitag, 07. Mai 2021
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