Kaum Zwischenfälle
Karnevalsparade in Rio friedlich zu Ende
Mehrere Sambaschulen protestierten beim Umzug gegen Gewalt und Straflosigkeit. Eine Karnevalsbilanz der Polizei gab es zunächst nicht. Medien berichteten aber, Touristen aus Irland, Kanada und China seien Opfer von Raubüberfällen gewesen. Rund 33.000 Beamte sollten bis Mittwoch auf Sonderpatrouille gehen. Insgesamt besuchten nach Behördenschätzung 700.000 Touristen aus dem In- und Ausland die Stadt.
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180.000 Zuschauer im Sambodromo-Stadion
Auf den Tribünen des Sambodromo-Stadions versammelten sich an den beiden Tagen insgesamt 180.000 Menschen. Den meisten entgingen zwei nennenswerte Zwischenfälle: Ein Komponist der Sambaschule "Imperio" wurde am ersten Tag nach Medienberichten vom Dienstag während des Umzugs unter dem Vorwurf des Mordes festgenommen. Ein anderer Paradeteilnehmer erlag einem Herzinfarkt. Die schwüle Hitze bei nächtlichen Temperaturen von über 30 Grad war dafür verantwortlich, dass Dutzende vor, während und nach dem Umzug in Ohnmacht fielen.
Die Samba-Schulen aus den "Favela"-Slum-Vierteln Rios gaben auch in diesem Jahr wieder jeweils um die zwei Millionen Euro für die Umzugsvorbereitungen aus. Am Mittwoch ermittelt eine Jury auch den Meister und den Absteiger unter den 13 Samba-Gruppen.
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