23.02.2007 15:15 |

Networking

Ich spinne mir mein Netzwerk

Ein gutes Netzwerk ist heute eine echte Voraussetzung für eine steile Karriere. Doch wie baut man sich ein Netzwerk auf, das dann auch wirklich funktioniert? Und wie kann man sein Netzwerk effektiv nutzen? Mehr dazu erfährst du hier.

Ein gutes Netzwerk zu haben, ist das Ergebnis von einigem Geschick, und vor allem von einigem Aufwand. Denn um ein Netzwerk zu haben, muss man sich eines Grundsatzes bewusst sein: Das Leben besteht aus nehmen und geben! Und nur wer beides berücksichtigt, kann auch ein gutes Netzwerk aufbauen. Weiters gilt es nicht nur, ein Netzwerk zu schaffen, sondern es auch zu behalten! Und da steckt eine ganze Menge Arbeit dahinter.

Wie baue ich mein Netzwerk auf
Dein primäres Netzwerk besteht aus deinem näheren Umfeld. Du hast Familie, Freunde, Arbeitskollegen – Menschen, mit denen du regelmäßig in Kontakt bist. Dann gibt es noch ein sekundäres Netzwerk, mit dem du unregelmäßig und oberflächlich in Kontakt bist: Ehemalige Arbeits- und Schulkollegen, Hobbypartner, dein Mechaniker, dein Friseur… . Zu diesen Menschen besteht kein regelmäßiger Kontakt. Um sie in dein Netzwerk mit einzubeziehen ist es wichtig, alle Gelegenheiten zu nützen, um mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Und dann gibt es noch eine Gruppe. Eine ganz besonders große Gruppe. Eine wirklich sehr große, und sehr wichtige Gruppe. Die Gruppe der dir unbekannten Menschen.

Wie lerne ich Menschen kennen?
Es gibt jede Menge Gelegenheiten, um mit Menschen in Kontakt zu treten, die dir bislang unbekannt waren. Speziell im beruflichen Kontext bieten sich Veranstaltungen, Messen, Abendevents, etc. an. Dort kannst du am besten alleine hingehen. Denn gerade im ungezwungenen Business-Kontext ist es sehr leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Nach einem Vortrag ist es besonders einfach, ein Gesprächsthema zu finden. Ebenso nach einem Konzert. Und auf einer Messe sowieso. Dann kommt das Gespräch unweigerlich auf eure beruflichen Tätigkeiten. Und schon werden Visitenkarten ausgetauscht. Und dein Gesprächspartner ist in deinem Kontaktpool gelandet. Um den Kontakt zu festigen kannst du dich bei deinem Gesprächspartner nach ähnlichen Veranstaltungen umhören. Und vielleicht sieht man sich ja zufällig bei nächster Gelegenheit wieder?

Streicheln und liebhaben
Je intensiver du deine Kontakte pflegst, desto besser. Denn nur durch regelmäßgien Kontakt bleibt dein Netzwerk am Leben. Dazu gehört natürlich auch eine elektronische Kartei, in der du dein Netzwerk verwaltest. Darin solltest du festhalten, wen du wie kennengelernt hast, was eure Gesprächsthemen waren und wann du ihn wieder sehen wirst.

Als Faustregel sollte jedoch gelten, dass du dein Netzwerk zuerst pflegen solltest, und dann erst nutzen. Niemals beim ersten Gespräch schon um einen Gefallen bitten oder deinen Nutzenbedarf offen zeigen. So verschreckst du dein Gegenüber meistens, da man sich leicht ausgenutzt fühlen könnte. Nutzenkommunikation ist generell ein sehr wichtiges Thema beim Aufbau eines Netzwerks: Du musst deinem Gegenüber immer auch einen Nutzen vermitteln, den ihm euer Gespräch bringt. Und sei es nur, dass du ein guter Ratgeber bist, oder hervorragende berufliche Qualifikationen besitzt. Oder ein ausgezeichnetes Netzwerk hast.

Wenn man sich regelmäßig sieht, fällt es auch leichter, einen konkreten Nutzen geltend zu machen. Das ist besonders dann wichtig, wenn du auf Jobsuche bist oder deiner Karriere frischen Wind verpassen möchtest.

Und ein gutes Netzwerk wird dich sehr beliebt machen, da du eine vermittelnde Position hast. Jemand sucht ein neues Auto – und du kennst zufällig einen Händler, der Spezialkonditionen anbietet. Oder du empfiehlst deinen Friseur weiter. Oder einen ausgezeichneten Arzt. Oder kennst ein Unternehmen, das gerade Mitarbeiter sucht. Oder…

Donnerstag, 24. Juni 2021
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