Terroralarm
Anschläge auf russische Verkehrsmittel drohen
In der Hauptstadt Moskau sicherten zusätzliche Polizeipatrouillen die U-Bahn, Bahnhöfe und die Flughäfen. Der Inlandsgeheimdienst FSB ließ in der U-Bahn den Empfang von Mobiltelefonen abschalten, um die Kommunikation potenzieller Attentäter zu unterbinden.
"Wir bitten alle Bürger um erhöhte Wachsamkeit", sagte der FSB-Chef Nikolai Patruschew, der zugleich das oberste russische Anti-Terror-Komitee leitet. Bis zum Mittwochabend hätten sich aber keine Informationen zur Bestätigung der ausländischen Warnungen ergeben, teilte das Komitee mit. Die regierungskritische Internet-Zeitung "gazeta.ru" schrieb, eventuell habe die Führung den Terroralarm ausgelöst, "um andere politische oder administrative Ziele zu erreichen".
Ausflüge von Schulklassen verboten
In den Schulen erhielten Kinder Verhaltenshinweise für einen Notfall. Ausflüge von Schulklassen in Moskau wurden untersagt. Die Bewachung von Kraftwerken wurde verstärkt, wie der Stromkonzern RAO EES mitteilte. Polizei und Militär versetzten ihr Personal in erhöhte Alarmbereitschaft.
An der U-Bahn-Station Wojkowskaja im Nordwesten Moskaus fanden Polizisten ein Paket mit der Aufschrift "Krankheitserreger". Darin befanden sich 200 Kapseln einer unbekannten Flüssigkeit, die von Spezialisten untersucht wurde.
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