28.12.2017 18:00 |

Silvester

Dicke Luft um Startfreigabe für die Raketen

Im Süden gibt es nach einem Verbot von Feuerwerken dieses Silvester wieder eine Startfreigabe für Neujahrs-Raketen. Während sich viele an den farbenprächtigen Lichtspektakeln erfreuen, sorgen Feuerwerke auch für Kritik. Mit der Pyrotechnik explodieren Schadstoffwerte, Müll bleibt liegen und der Lärm sorgt für Stress.

Wegen Trockenheit durften Raketen in den vergangenen Jahren in Kärnten nicht abgefeuert werden. Dieses Jahr gibt es wieder Ausnahmegenehmigungen. "Aufgrund der vielen Niederschläge gibt es aus unserer Sicht keine Probleme", sagt Gottfried Strieder von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt.

Auch in Villach darf zu Silvester ab 20 Uhr (bis 1. 1., 1 Uhr Früh) geschossen werden. Das gilt für etwas "leisere" Feuerwerke bis Kategorie F2, die nicht in der Nähe von Spitälern, Alters- und Tierheimen sowie Kirchen verwendet werden dürfen: Geldstrafen von bis zu 3600 Euro drohen.

Während die Feuerwerke schon zu Silvester gehören wie der Donauwalzer, schießen mit den Krachern auch die Schadstoffwerte in die Höhe: Trotz Verbots sind im Vorjahr Feinstaubwerte in Klagenfurt explodiert.

Im Umweltreferat wird gewarnt: Der Silvesterfeinstaub ist besonders problematisch, durch Explosionen entstehen kleine Partikel - darin enthalten sind Schwermetalle wie Strontium, Blei, Arsen. Hinzu kämen Müllberge und  Stress für Mensch und Tier durch Lärm. Das Land appelliert, sparsam mit Pyrotechnik umzugehen.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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