Von Teenager geliehen

Bei Sturz mit E-Scooter die Wirbelsäule verletzt

Oberösterreich
02.05.2026 18:00

Seit 1. Mai gelten die neuen, deutlich strengeren Regeln für die Benutzung von E-Scootern. Wie bitter nötig die Nachschärfung ist, zeigte sich in Neukirchen an der Enknach. Ein 26-Jähriger war am Freitag mit einem E-Scooter unterwegs, den er sich von einem 14-Jährigen ausgeliehen hatte, trug weder Helm noch Schutzkleidung – und brach sich bei seinem Sturz vermutlich einen Wirbel.

Der junge Mann kam gegen 17.40 Uhr mit dem Roller rechts von der Straße ab und stürzte in ein Feld, wo er liegen blieb. Ein Freund (19) alarmierte die Rettung. Der Innviertler wurde vom Rettungshubschrauber „Europa 3“ zum Linzer Med Campus gebracht. Es bestand der Verdacht auf eine schwere Wirbelsäulenverletzung – also eine Gefahr auf eine Querschnittslähmung. Er hatte eine „Fahne“, deshalb ordnete die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis eine Blutabnahme an.

Der Roller war verschwunden
Als die Streife am Unfallort auftauchte, war zunächst der E-Scooter verschwunden. Als die Polizisten das Fahrzeug ausfindig machen konnten, stellte sich beim Test mit dem Rollenprüfstand heraus, dass der offenbar aufgetunte E-Scooter eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h erreichte. Der Besitzer (14) bekommt eine Anzeige wegen Imstichlassen eines Verletzten.

Erst am Mittwoch waren, wie berichtet, zwei Mädchen in Oberndorf (NÖ) mit ihrem Roller verunglückt. Eine Zwölfjährige starb, ihre gleich alte Freundin überlebte schwer verletzt. Bereits im August 2025 hatten zwei 14-jährige Mädchen in Schlierbach mit ihrem E-Scooter ebenfalls ein Auto gerammt. Rosa starb, ihre Freundin Lena leidet bis heute unter den Unfallfolgen. 

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