Mo, 23. Juli 2018

Feuerwehrverband

25.11.2017 17:40

Kommandozentralen der Feuerwehr rücken zusammen

Die Kärntner Feuerwehren wollen noch effizienter werden: Ein Leitstellenverbund, bestehend aus Landesalarm- und Warnzentrale, Hauptfeuerwache Villach und Berufsfeuerwehr Klagenfurt soll in Zukunft für mehr Sicherheit sorgen. Dadurch sollen Ausfälle überbrückt und Großeinsätze leichter abgewickelt werden.

24.371 Mitglieder, 17.100 bewältigte Einsätze, zwei Millionen geleistete freiwillige Arbeitsstunden: Das ist die vorläufige Bilanz, die der Kärntner Landesfeuerwehrverband im Rahmen des Landesfeuerwehrtages am Samstag präsentiert hat.

Dabei kündigte Landeshauptmann Peter Kaiser auch die favorisierte Variante an, wie der geplante Leitstellenverbund in Zukunft aussehen soll: "Die Landesalarm- und Warnzentrale soll die Basis bilden. Die Feuerwehr Villach soll als Redundanzstandort fungieren. Zudem soll die Berufsfeuerwehr Klagenfurt eingebunden werden. Zusätzlich integriert werden alle Bezirksfeuerwehren." Diese Variante, eine von insgesamt vier, und wird Kürze dem Landesrechnungshof zur Prüfung vorgelegt.

Große Ehre wurde dem gesamten Team der Landesfeuerwehrschule zu Teil. Die Ausbildungsstätte wurde als Finalist mit dem Staatspreis, ausgelobt von Quality Austria im Bereich Unternehmensqualität, ausgezeichnet und gehört nun zur Riege der exzellentesten Unternehmen in Österreich. "Das Zertifikat ist Lob für das Herzblut, das von jedem einzelnen im Verband in die Ausbildung der Kameraden gesteckt wird", freut sich der stolze Ausbildungsleiter Klaus Tschabuschnig.

Christian Spitzer, Kärntner Krone

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