Tragödie in Erfurt
Deutsche hat Sohn (5) am Heiligen Abend getötet
Die Großeltern riefen die Polizei, die die Mutter in der Nacht auf den Christtag wegen Verdachts auf Totschlag festnahm. Die 29-jährige Frau gestand die Tat und die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl.
Der kleine Marvin wurde noch am Montag obduziert. Es gibt klare Hinweise für ein Gewaltverbrechen, sagte die Staatsanwältin, allerdings keine Anhaltspunkte für eine längere Vernachlässigung des Kindes.
Vor dem Familiendrama war es in der Wohnung zu einer Auseinandersetzung zwischen den Eltern des Buben gekommen. Danach ging der Vater zu seinen Eltern. Als er später zurückkehrte, fand er den toten Sohn.
Erst vor eineinhalb Wochen war im thüringischen Sömmerda ein Kind zu Hause qualvoll ums Leben gekommen. Der knapp zehn Monate alte Leon war verdurstet, weil seine 20 Jahre alte Mutter ihn und seine zwei Jahre alte Schwester tagelang alleine gelassen hatte. Auch in diesem Fall wird wegen Totschlags ermittelt.
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