Sa, 21. Juli 2018

"Für unsere Zukunft"

01.11.2017 16:52

Putin für Berlusconi bester Politiker der Welt

Der ehemalige italienische Premier Silvio Berlusconi hält den russischen Präsidenten Wladimir Putin für den Besten unter den politischen Leadern der Welt. "Ich rechne mit Putin für unsere Zukunft, denn heute sind wir wieder in ein Klima wie im Kalten Krieg gestürzt. Zwei Mächte verfügen über ein Waffenarsenal, das die Welt zehnmal zerstören könnte", so Berlusconi in einem TV-Interview.

Mit Putin verbinde ihn eine "echte, tiefe und ehrliche Freundschaft", sagte Berlusconi im Interview mit dem TV-Sender Canale 5, das am Donnerstag ausgestrahlt wird. Im Oktober war Berlusconi nach Moskau geflogen, um mit Putin dessen 65. Geburtstag zu feiern.

Seit der heute 81-jährige Berlusconi Putin beim G8-Gipfel in Genua 2001 kennengelernt hatte, sind die Beziehungen zwischen den beiden Politikern sehr eng. Während seiner Amtszeit als Regierungschef war Berlusconi wegen seiner Beziehungen zu Putin von der Opposition scharf kritisiert worden. Berlusconi hat in Brüssel immer wieder für die Aufhebung der im Zuge der Ukraine-Krise gegen Russland verhängten Sanktionen plädiert.

Putin zu Gesprächen in Teheran
Putin traf am Mittwoch zu politischen und wirtschaftlichen Gesprächen mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Rouhani in Teheran ein. Die beiden Präsidenten stärkten sich dann sowohl im Syrien-Konflikt als auch bei der Umsetzung des internationalen Atomabkommens gegenseitig den Rücken.

Der eigentliche Anlass des Putin-Besuches war ein trilaterales Wirtschaftstreffen mit dem Iran und Aserbaidschan. Daher war auch der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev in Teheran mit dabei. Putin traf in Teheran auch Irans obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei. Es war sein dritter Besuch im Iran in den vergangenen zehn Jahren nach 2007 und 2015.

Neue Mafia-Ermittlungen gegen Berlusconi
Gegen Berlusconi wurden indessen erneut Ermittlungen wegen einer mutmaßlichen Verstrickung in tödliche Anschläge aufgenommen, die die Mafia 1992 und 1993 verübte. Ermittlungen wegen dieses Vorwurfs waren bereits eingeleitet, aber 2011 eingestellt worden.

Berlusconi sprach am Mittwoch von "skandalösen Verleumdungen", um seiner rechtskonservativen Forza Italia vor den Regionalwahlen am Sonntag auf Sizilien zu schaden.

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