Frisch aus dem OP

Schönheitschirurg will mit blutigen Sachen reisen

Ausland
22.12.2006 11:58
Ein gestresster Schönheitschirurg ist in Neuseeland am Flughafen mit einer „blutigen Tasche“ aufgehalten worden. Der Mann musste gleich nach einer OP zum Flieger und hatte seine Arbeitskleidung und das Operationsbesteck in der Eile weder gereinigt noch desinfiziert. Die Behörden untersagten den Transport der Tasche.

Der Mann hatte seinen mit Blut durchtränkten Operationskittel und mehrere Instrumente nach der OP einfach in die Tasche gestopft. Auch an seiner Kleidung sollen Blutflecken zu sehen gewesen sein.

Er habe nach der Operation in Queenstown nur zehn Minuten Zeit gehabt, um zum Flughafen zu kommen, sagte der Chirurg der Zeitung „Mountain Scene“. Die Kittel seien teuer, und er habe ihn nicht zurücklassen sondern zu Hause in Christchurch sterilisieren wollen.

Flughafenmitarbeiter meldeten den Fall der Gesundheitsbehörde. Sie waren besorgt, dass Gepäckträger sich an den Instrumenten verletzten und infizieren könnten. Der Arzt wies das zurück. Die Instrumente seien in einem Metallkasten gewesen, und er frage seine Patienten immer vor der Operation, ob sie ansteckende Krankheiten hätten.

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