Mi, 12. Dezember 2018

Hit im Web

07.07.2017 06:47

Schwimmer in Kanada flüchten vor Killerwalen!

Stellen Sie sich vor, Sie schwimmen im Meer - und plötzlich tauchen Killerwale vor Ihnen auf! Wie würden Sie reagieren? Passiert ist das zwei Schwimmern an der Küste von Vancouver in Kanada. Ein Video von dem Vorfall hat sich seither zum Instagram-Hit entwickelt.

Touristenangebote wie "Schwimmen mit Haien" kennt man aus Urlauben oder Erzählungen von Freunden. Auch "Schwimmen mit Delfinen" ist bekannt und wird oft als Therapie eingesetzt. Aber "Schwimmen mit Killerwalen" ist etwas ganz Neues - und zwei Schwimmer haben es am vergangenen Wochenende eher unfreiwillig ausprobiert.

Auf Felsen geflüchtet
Gleich mehrere Schwertwale - auch Killerwale oder Orcas genannt - haben den beiden Männern beim Schwimmen im Whytecliff Park, einem Nationalpark in der Nähe von Vancouver, einen Besuch abgestattet. Die Schwimmer retteten sich sofort auf nahe Felsen, denn ein unfreiwilliges Treffen mit so großen Tieren kann durchaus angsteinflößend sein.

Video ist Instagram-Hit
Zufällig war auch der kanadische Fotograf Robin Leveille am Ort des Geschehens - er hat alles mit der Videokamera festgehalten und den Clip später auf Instagram geteilt. Dort erfreut er sich größter Beliebtheit. "Ich bin mir ziemlich sicher, diese zwei Typen wären das Mittagessen der Wale geworden, hätten sie es nicht nach draußen geschafft", schrieb etwa ein Nutzer. Ein anderer meinte: "Wie cool ist das denn? Was für ein unglaubliches Erlebnis!"

Teils brutale Jagdmethoden
Schwertwale sind Wale aus der Familie der Delfine, der englishe Name lautet "Killer Whale". Diese Bezeichnung nimmt Bezug auf die oft brutal anmutenden Jagdmethoden der Wale. Ihr Nahrungsspektrum umfasst mindestens 140 Arten von Fischen, Meeressäugern, Meeresschildkröten, Kopffüßern und Seevögeln. Ihre Jagdstrategien passen die Schwertwale der jeweiligen Beute genau an, bekannt sind sie vor allem für ihre koordinierten Gruppenangriffe. Die Tiere sind weltweit verbreitet, bleiben aber lieber in küstennahen Gewässern in höheren Breiten.

Entwarnung von Walforscherin
Das Verhalten der Orcas im Video sei aber weder als aggressives noch als raubtierhaftes Verhalten zu deuten, erklärte Alisa Schulman-Janiger, eine Forscherin des "California Killer Whale Project" gegenüber "BuzzFeed News". "Ich glaube, es war pure Neugier. Die Tiere waren einfach nur interessiert und wollten sich genauer ansehen, was da vor sich geht." Außerdem gebe es keinen einzigen dokumentierten Orca-Angriff auf Menschen.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner

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