OP-Rekord
Ketten-Transplantation rettet Menschenleben
Nierenkranke haben relativ häufig Verwandte oder Freunde, die bereit sind, ihnen ein Organ zu spenden, wegen fehlender Übereinstimmung aber nicht in Frage kommen. Dadurch gibt es einen Mangel an Spendernieren, gegen den in den USA immer häufiger eine neue Regelung angewendet wird: Patienten bekommen ein passendes Organ von einem ihnen unbekannten Spender, wenn sie im Gegenzug einen zu einer Organspende bereiten Verwandten oder Bekannten nennen.
So kam es jetzt auch zu der Rekord-Ketten-Transplantation in der Johns-Hopkins-Klinik in Baltimore. Vier der Kranken hatten Verwandte als Spender, eine Frau stellte eine gesunde Niere, weil sie nach dem Tod ihres Mannes und ihrer Tochter etwas Gutes tun wollte. Alle Transplantationen verliefen erfolgreich, die Beteiligten fühlen sich einander so verbunden, dass sie in Kontakt bleiben wollen.
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